Reisebericht Coast Path & Südengland
Geschrieben von dennislohmann am 2010/10/20
Southampton – 09.10.2010
Die ersten Eindrücke von Englands Süden sind für den Flugreisenden schon enorm beeindruckend. Im Landeanflug auf Southampton wird das weite Blau des Meeres abrupt abgeschnitten durch die saftig grünen Wiesen und Felder, einer fast schon urtümlich anmutenden Küstenlandschaft. Die roten Farben der untergehenden Sonne vervollkommnenden den Eindruck, eines von der Evolution überreich beschenkten Landstriches.
Southampton selbst ist schwer zu beschreiben. Verfallene und farblose Industriesiedlungen stehen im krassen Gegensatz zu den lebendigen Vierteln der alten Stadt rund um den Hafen. Roter Backstein und edle Bürgerhäuser beherrschen das Bild. Die großen Passagierschiffe an den Docks der Stadt zeugen von Southamptons Kontakten in die restliche Welt.
Wir machen Station in der „Plagform Tavern“: Eine rauchige Stimme dringt aus der geöffneten Tür und alte Seemannslieder zeugen von der lebendigen Sehnsucht des Sängers nach der Ferne. Das ausgeschenkte Starkbier und der schwere Qualm von Zigarren und Zigarillos vor dem Eingang lassen erahnen, welche Errungenschaften der Menschheit die Stimme einst formten. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Menschen lauscht dem Sänger und vor dem Pub ergehen sich abgekämpft wirkende Frauen und Männer mit Tattoos an Armen und im Gesicht in Gesprächen über die See, das Leben und ihre Königin. Hier kann sich der Reisende vorstellen, wie in den Hafenstädten von einst Informationen aus dem Empire von Indien bis an die fernen Gestade der neuen Welt gelangten. Ein Ort zum Verweilen….
Portsmouth – 10.10.2010
Die Zugfahrt von Southampton nach Portsmouth zeigt ein weiteres Mal die Reize dieses Landstriches. Flüsse und kleine Seen zerschneiden das weite Land, das ansonsten nur von niedrigen Hügelkämmen unterbrochen wird. In Portsmouth angekommen gewinnen wir schnell einen Eindruck vom Charakter dieser Stadt. Eine Marineuniversität und der Kriegshafen verhelfen der Region zu einem militärischen aber auch jugendlichen Flair, und die Basis der britischen Navy scheint ihre wirtschaftliche Stabilität zu garantieren. Der Weg zum Hafen wird flankiert von kleinen Kneipen und neuen Apartmenthäusern.
Unser erster Weg führt uns in den „The Royal Standart“, ein Pub, der von Seefahrern verschiedener Nationen beherrscht wird. Wir treffen zwei amerikanische Matrosen und lernen einiges über deutsche U-Boot-Kommandanten aus dem Zweiten Weltkrieg. Sehr spannend… Die Offenheit der Menschen in Portsmouth verleitet uns dazu, an einem seltsamen Kneipenspiel, welches entfernt an Bingo erinnert, teilzunehmen. Einige Pfund leichter und um den Respekt der Gäste reicher, erleichtert uns unser Interesse an englischer Pubkultur die Kontaktaufnahme ungemein.
Der Hafen selbst wird dominiert von einem futuristischen Turmbau und den Masten der „HMS Warrior“. Eine Besichtigung dieses Schiffes und natürlich auch von Admiral Nelsons Kutter „HMS Victory“ sind ein zwingendes Muss und jeden Cent wert.
Anders als die Gerüchte über englisches Wetter vermuten lassen, bleibt es durchgehend sonnig und trocken. Es ist so warm, dass wir nicht sicher sind, ob wir das Klima lieben oder verfluchen sollen, denn unsere schwere Winterkleidung passt weder in unsere Taschen noch taugt sie zur Tarnung unter den Einheimischen. Es ist zwar allgemein bekannt, dass Engländer kein Gefühl für Kälte oder Hitze haben, doch als wir später am Abend, bei einer steifen Meeresbriese verschiedenen Inselbewohnern mit entblößtem Oberkörper begegnen, trauen wir unseren Augen kaum. Das mehr oder weniger schmackhafte Bier hilft uns jedoch, diese Eindrücke angemessen zu verarbeiten.
Notiz: Ein englisches Frühstück lässt sich nur dann wirklich genießen, wenn man am Abend zuvor zu viel englisches Ale getrunken hat – dann hilft es aber ungemein.
Boscastle – 11.10.2010
Wir erreichten Boscastle in den frühen Stunden des hereinbrechenden Abends. Ein Ort, wie gemacht für die Sagen und Legenden dieser Region. Ein kleiner Bach, der im Winter zu einem reißenden Strom anschwellen kann (2004 überflutete er die gesamte Ortschaft), teilt das Dorf in zwei Hälften. Schmale Häuser aus gehauenen Steinen ducken sich fast schutzsuchend unter die Hänge der Steilküste. Mächtige Flutbrecher flankieren die Einfahrt des Hafens. Die dunklen Klippen sind durchzogen mit einem Gewirr von Gängen und Höhlen und jeder Wanderer, der das Kind im Manne noch nicht vollkommen verdrängt hat kann sich vorstellen, dass in diesen Grotten haufenweise Drachen haufenweise Prinzessinnen gefangenhalten. Wir sind allerdings hungrig und vergessen die in Not geratenen Damen.
Bei einer Partie Darts in einem der wenigen Pubs merken wir schnell, dass die Küstenbewohner an Touristen und die seltsam anmutenden Sitten der Fremdländer gewöhnt sind und sich durch nichts, aber auch gar nichts aus der Ruhe bringen lassen.
Nun haben wir auch endlich den Coast Path kennengelernt und nichts kann das Herz eines fühlenden Wesens so sehr in Entzücken versetzen, wie eine Wanderung auf demselben. Direkt an der Steilküste gelegen, bietet nicht nur das Meerespanorama eine unbeschreibliche Freude, auch der Blick ins Landesinnere und die nötigen Pausen nach den anstrengenden Ab- und Aufstiegen an einem der unzähligen Flussläufe sorgen für Abwechslung und verschaffen uns ein wohliges Gefühl der Zufriedenheit am Ende des Tages. Die vielen Täler entpuppen sich allerdings auch als stetig wachsende Unwägbarkeit. Sehen zwei Meilen auf der Karte noch wie ein lockerer Spaziergang aus, gibt sich der Weg durch die zu überwindenden Höhenmeter als kraftraubende Zwischenetappe zu erkennen. Auch wiederholtes Nachfragen bei der einheimischen Bevölkerung hilft in diesem Falle wenig, um die Erreichbarkeit des Tagesziels sicher abschätzen zu können. Entweder nutzen diese das Geschenk der Natur nicht selbst und kennen die örtlichen Gegebenheiten daher nicht wirklich, oder sie haben eine diebische Freude daran deutsche Touristen in die Irre zu führen. Ihre Zeit- beziehungsweise Entfernungsprognosen entpuppen sich in der Praxis oftmals als nicht nur gnadenlos falsch, sie sind bei eigenem Erleben der örtlichen Gegebenheiten schon fast ein Anflug von schwarzem Humor. Wie wir Deutschen aber nun mal sind, vertrauen wir höflichen Menschen (und alle Briten, die wir trafen, sind ausnahmslos freundlich und zuvorkommend) nicht nur einmal, nicht zweimal, sondern gleich dreimal. Kurz vor Sonnenuntergang finden wir uns also mitten im Nirgendwo auf einem langen Abschnitt der Steilküste wieder, wo wir zum Glück von einer taffen englischen Farmerin gerettet werden. Danke dafür!
Nach acht Stunden und 25km erreichen wir Port Isac. Ein Ort; so schön wie der Rest, zu teuer für den schmalen Geldbeutel und gesegnet mit zumindest einem schönen Pub. Um festzustellen, ob es noch mehr einladende Kneipen hier gibt, reichen unsere Kräfte an diesem Tag nicht mehr und wir erkennen: „Cornish Rattled Cyder“ kann einen Abend schnell und erfolgreich zu einem guten Ende führen. Lecker!
Perrenporth – 12.10.2010
Die gestrige Etappe führte zu einer kleinen Planänderung. Um auch in Zukunft unser Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, wollten wir einige Kilometer mit den öffentlichen Transportmitteln zurücklegen. Die Cyder am Abend zuvor hatten natürlich nichts mit dieser Entscheidung zu tun. Doch reist man in England mit dem Zug, sollte man Zeit mitbringen. Unser Reiseführer hatte uns gewarnt, die englische Eisenbahngesellschaft wartet ihre Gleise zu den unmöglichsten Zeiten. So war es denn auch, und eine 15 minütige Zugfahrt verkommt zu einem zwei Stunden Trip. Trotzdem gut gelaufen, denn aufgrund unserer weisen Entscheidung war es uns möglich, die Touristen- und Gourmetmetropolen Newque und Padstow zu umschiffen. Wenn man natürlich lange Sandstrände, billiges Essen und schäbige Straßen ala Mallorca anziehend findet, ist auch Newque zu empfehlen.
Einige Kilometer weiter liegt allerdings Perrenporth – ebenfalls mit einem langen Sandstrand ausgestattet, jedoch von steilen Klippen und viel Grün eingerahmt. Ein Besuch im „Seiners“-Pub-Hotel verspricht beste Unterhaltung. Direkt am Meer gelegen können wir dort nicht nur mit Seeblick frühstücken, sondern auch noch einen echten cornischen Abend mit Livemusik und lokalen Spezialitäten erleben. Die Tipps der Einheimischen verführen anschließend zu ausgedehnten Erkundungstouren der wenigen Pubs. Eine Hypothek für den nächsten Morgen, aber unsere Visionen des Coast Path treibt uns weiter der Sonne entgegen.
Notiz: Eigentlich wollten wir an diesem Abend ein echtes englisches Länderspiel in einem echten englischen Pub mit echten englischen Fans schauen – Ergebniss: es gibt echtes englisches Frühstück, echten englischen Humor, echte englische Charaktere und echte englische Pubs. Was es aber nicht gibt, sind echte englische Fußballspiele (zumindest nicht in echten englischen Pubs) und echte englische Fans ihrer Nationalmanschaft. “England is playing? I don’t know.” (Endergebiss des Spiels: 0:0)
St. Agnes – 13.10.2010
Die Landschaft wird zunehmend steiniger. In den verträumten Dörfern entlang des Coast Path wachsen Palmen und mehrmals versicherten uns Reisende, dass es seit Menschengedenken keinen so schönen Oktober mehr in Cornwall gegeben habe. Wir sind geneigt ihnen zu glauben und nehmen das Wetter dankend zur Kenntnis. Zur Teezeit erreichen wir St. Agnes. Ein kleiner Ort, der sich fast schon trotzig in die Flanken der steilen Felsküste gegraben hat.
Ein Reisender, der St. Agnes besucht, sollte unbedingt die Chance wahrnehmen, im „Penkeris“ abzusteigen. Das kleine Haus am Ortsrand ist vollkommen mit Wein bewachsen und die etwas skurril eingerichteten Zimmer lassen den Flair einer längst untergegangenen oberen Mittelschicht Südenglands wieder aufleben. Um das Wohl der Gäste kümmert sich eine wahrlich großmütterlich anmutende Dame von ca. 150 Jahren. Während ihrer Führung durch die verwinkelten Gänge des alten Gemäuers wird uns bewusst, dass dies der Beginn eines äußerst blutigen Horrorfilms sein könnte. Auch die verschiedenen Jugend- und Kinderporträts einer jungen Dame aus längst vergangenen Zeiten an den Wänden passen in das Bild einer Mrs. Jekyll und Hyde. Ängstlich warten wir darauf, dass die alte Dame uns unsere Seelen klaut, um wieder so jung und frisch auszusehen wie auf den vielen Fotos im Haus.
Ein Abend in St. Agnes verspricht dagegen weniger Spannung. Schnell wird klar, dass dieser Ort in der Nebensaison nicht sonderlich viele Besucher erwartet. Gutes Essen und ein Pint des trinkbaren englischen Bieres sorgen trotz dieser Tatsache für angenehmes Wohlbefinden und stärken uns für die nächsten Etappen. Sollten wir diese Nacht überleben, und nicht von einer wahnsinnigen Alten mit mittelalterlichen Folterwerkzeugen hingemetzelt werden, wollen wir gerne wiederkommen.
St. Ives – 14.10.2010
Und wieder einmal war der Gott des Wetters uns wohlgesonnen. Die Sonne versteckt sich hinter dicken Wolken, ein silberner Nebelschleier liegt über dem Meer und ein kühler Wind weht über die See und treibt uns die herrlichsten Gerüche des Ozeans in die Nase. Wir sitzen auf einem kleinen Fischkutter und befinden uns auf dem Weg zur Robbeninsel. Die Bewohner dieses Eilandes haben tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem holländischen Fußballpoeten, der sich zumindest frisurtechnisch ein Beispiel an den niedlichen aber faulen Tierchen genommen haben muss.
Natürlich würde eine Fahrt auf dem Atlantik auch bei Sonnenschein erholsam sein, doch nur dieses Wetter lässt es zu, sich für kurze Zeit wie ein hartgesottener Seebär zu fühlen.
Ein Besuch in Cornwall wäre wohl nicht vollständig, hätten wir nicht das alte Fischerdorf St. Ives besucht. Neben dem frischem Seegetier hat sich der Ort ganz der Kunst verschrieben. Anders als der durchweg extrem schmackhafte und frisch gefangene Fisch, bleiben die meisten der kleinen Galerien aber seltsam blass und versprechen oftmals mehr als sie halten können. Lobenswerte Ausnahme ist natürlich die Ortseigene Tate Galerie. Bei gutem Wetter bietet der Ort zudem mit fünf Stränden und einer, für unseren Geschmack etwas zu touristischen und damit haarscharf an der Geschmacklosigkeit vorbei schrammenden, Hafenpromenade ausreichend Platz für Besucher jedweder Couleur.
Damit kommen wir aber auch schon zu unserem Hauptproblem mit St. Ives. Nach unseren Tagen auf dem Coast Path und einigen Nächten in halb leeren Pubs in verschlafenen Fischerdörfern, merken wir hier zum ersten Mal die Enge einer Touristenregion.
Zum Glück wissen wir, Lands End ist nicht mehr weit und die Küste wird schon Morgen wieder Einsamkeit, großartige Natur und genügend körperliche Anstrengung für uns bereithalten. Schon jetzt freuen wir uns daher auf grünen Wiesen und steilen Klippen, während wir unter den Augen von Audrey Hepburn langsam hinwegdämmern.
Penzence – 15.10.2010
Wir haben die Nordküste verlassen und uns nach Penzence durchgeschlagen. Diese mittelgroße Küstenstadt lebte schon seit jeher vom In- und Exportgeschäft, sodass das Panorama von zum Teil wunderschönen Bürgerhäusern und dem recht ansehnlichen Hafen dominiert wird. Eine Kuriosität ist sicherlich das „Ägypten House“. Ein zu Reichtum gekommener Kaufmann mit einem leichten Spleen für die alte Kulturnation am Nil, ließ es sich einst als Duett zwischen englischem Patrizierhaus und ägyptischem Sarkophag errichten. Very british….
Bei einem Besuch in Penzence sollte ein Reisender vier oder fünf Stunden für einen Abstecher zum „Mount St. Michel“ einplanen. Diese mittelalterliche Klosterinsel ist bei Ebbe über einen schmalen Steg fußläufig zu erreichen und auf jeden Fall einen Blick wert. Bei Flut gibt es natürlich die Möglichkeit, mit einem kleinen Boot vom Festland aus überzusetzen.
Der „Coast Past“ hat im Süden einiges von seinem Reiz verloren. Zumindest in dieser Region verläuft er meistens auf flachem Gelände, eingeklemmt zwischen Eisenbahnschienen und einem relativ unansehnlichen Steinstrand. Natürlich ist er dadurch wesentlich einfacher zu begehen, aber schnell überkommt uns Langeweile und wir sehnen uns nach den steilen Hängen und der lauten Brandung Nordcornwalls. Ansonsten steht schon alles im Zeichen unseres großen Ziels. Unsere Reise ist bald zu Ende und somit rückt Lands End natürlich auch immer näher. Die Vorfreude ist unbeschreiblich, vielleicht aber auch unbegreiflich.
Ein Tipp noch: Sollte im „Camilla House“ noch ein Zimmer frei sein, sollte unbedingt zugegriffen werden. Mit einem herrlichen Panoramablick über den Hafen liegt dieses B&B einerseits sehr zentral, andererseits auch angenehm und ruhig. Empfangen wird der Reisende dort auch stilecht mit einer Tasse Tee und einer nützlichen Einführung in die Sehenswürdigkeiten und Ausgehmöglichkeiten von Penzence.
Lands End – 17.10.2010
Kommst du nach Lands End, so siehst du Gottes Wirken auf Erden in einem neuen Blickwinkel. Die tiefe Melancholie, die über diesem Ort liegt, schleicht sich in alle Glieder und die steilen Küsten zwingen den Wanderer zu respektvollem Abstand. An diesem Ort ist soviel Natur und sowenig Mensch, dass es fast schon wehtut. Hier erkennt der Reisende, dass dieser Planet ursprünglich nicht für den Menschen alleine gemacht wurde und es auch nicht störte, wenn es ihn nicht mehr geben würde. Äonen von Jahren haben die wuchtigen Wellen des Ozeans die harten Felsen der britischen Insel bearbeitet und sie nach und nach in ihre heutige Form gepresst. Lange bevor der Mensch die kargen Landschaften Englands bevölkerten, nutzten Vögel die Insel als Rast- und Brutplatz, und so manches unvorsichtige Getier wurde wohl bei einer wilden Jagd über die Klippen getrieben. Auch heute noch verleiht die Anwesenheit der Vögel dem Ort einen einmaligen ursprünglichen Charakter. Ein Blick über die grünen Hügel, die fast schwarzen Felsen und den tiefblauen Atlantik ist wie eine Begegnung mit der Medusa. An diesem Ort möchten wir zu Stein erstarren und Teil dieser schier unglaublichen Landschaft werden….
Diese und ähnliche Worte hatten wir uns ausgemalt, bevor wir am heutigen Morgen auf schmalen Küstenwegen das Ziel unserer Reise erreichten. Die Wahrheit ist aber leider: nach den Eindrücken, die wir an der Nordküste Cornwalls sammeln konnten, ist Lands End ziemlich unspektakulär. Es ist zauberhaft, doch nach den vielen Kilometern auf dem Coast Path nicht mehr als eine kurze Randnotiz und die Engländer arbeiten mit schier fieberhaftem Eifer daran, auch diese noch auszulöschen. Mittlerweile ist der Ort touristisch so erschlossen, dass die Natur zu einer Attraktion unter vielen verkommen ist. Wir sind uns fast sicher, dass die lokalen Entscheidungsträger schon fieberhaft an dem Plan arbeiten, hier einen der englandüblichen Vergnügungsparks zu errichten – ein Geisterhaus gibt es jedenfalls schon.
Noch ist es jedoch noch nicht soweit, und Lands End ist sicherlich einen Besuch wert. Ein Reisender sollte diesen Besuch allerdings so früh wie möglich abhaken, um sich anschließend mit den wirklich spektakulären Orten Cornwall zu beschäftigen. Wir hätten uns geärgert, wenn wir nicht hergekommen wären – wir ärgern uns nicht, dass wir da waren – wir wissen, beim nächsten Mal werden wir nicht wiederkehren.










donogo sagte
Hey Dennis, was macht Dein Bewerbungstraining =;o)
dennislohmann sagte
hat sich gelohnt …
Arie sagte
Das schaut nach nem tollen Urlaub aus
Bildung und Erholung!
dennislohmann sagte
Weder Bildung noch Erholung, stattdess: Ertüchtigung und Natur