Humor aus aller Welt
„Ein bißchen gesunder Menschenverstand, ein bißchen Toleranz, ein bißchen Humor – wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.”
William Somerset Maugham (1874-1965), engl. Erzähler u. Dramatiker
Der Humor nimmt die Welt hin, wie sie ist, sucht sie nicht zu verbessern und zu belehren, sondern mit Weisheit zu ertragen. Charles Dickens
Wie angenehm wäre die Welt, wenn wir sie ein bisschen Humorvoller betrachten würden. Manches Missverständnis, Vorurteil oder Gefühl der Ablehnung würde weniger an unseren Nerven zerren, wenn wir uns nur vorstellen könnten, dass selbst unsere schlimmsten Feinde das eine oder andere Mal herzhaft lachen.
Auf dieser Seite möchte ich einige Witze, Anekdoten und Weisheiten aus den unterschiedlichsten Winkeln der Welt zusammentragen. Da ich aber noch nicht in allen Teilen derselben war, möchte ich euch bitten, mir zu helfen. Schreibt mir eure Einfälle und helft mir, die Welt ein kleines bisschen humorvoller zu sehen.
George Bush, Hu Jintao, der Präsident der Volksrepublik China, und der birmanische Militärdiktator gehen gemeinsam zu Gott. George Bush fragt Gott: ‘Wann wird die USA die mächtigste Nation der Welt werden?’ Gott antwortet: ‘Während deines Lebens nicht mehr!’ George Bush bricht in Tränen aus. Dann will Mr. Hu wissen, wann China das reichste Land der Welt wird. Gott gibt ihm die gleiche Antwort, ebenso wie Bush fängt Hu Jintao an zu weinen. Zum Schluss will Than Shwe, selbsternannter ‘Vater der birmanischen Nation’ von Gott wissen, wann Birma endlich wieder genügend Wasser und Elektrizität für sein Volk haben würde. Diesmal ist es Gott, der in Tränen ausbricht: ‘In meinem Leben nicht mehr.’
Aus Birma
Der Oberrabbinier von Jerusalem ist zu Besuch beim Papst und muss mit Gott telefonieren. Der Papst zeigt ihm sein Telefon und sagt: “Lass bitte deine Anschrift da, damit ich dir die Rechnung schicken kann.” Einen Monat später kommt eine saftige Rechnung, die der Rabbiner stöhnend begleicht. Dann kommt der Papst zu einem Gegenbesuch nach Jerusalem. Auch er muss mit Gott telefonieren. Es ist ein langes Gespräch, und nachdem er aufgelegt hat, fragt der Papst, ob der Rabbiner seine Anschrift brauche wegen der Rechnung. Der Rabbiner überlegt kur, zuckt dann mit den Achseln und sagt: “Ach lass mal, ist ja ein Ortsgespräch.”
Aus Jerusalem
Ein Franzose, ein Engländer und ein Russe besichtigen den Louvre in Paris. Vor einem Bild von Adam und Eva im Paradies halten sie inne. Der Engländer betrachtet das Bild, lächelt triumphierend und sagt: “Ladys and Gentleman, hier können sie sehen, dass Adam und Eva Engländer waren. Obwohl sie nichts anzuziehen haben bedecken sie ihre Blöße und halten sich auch mit dem Essen vornehm zurück.” Der Franzose überlegt kurz und antwortet dann: “No, sie waren Franzosen. Schaut doch nur genauer hin. Sie waren beide nackt”, der Franzose reißt sich seine Kleider vom Leib, “und sie sahen gut aus. Das müssen Franzosen gewesen sein.” Der Russe kann über seine beiden Reisebegleiter nur lächeln und antwortet leicht resignieren: “Aber Genossen, überlegt doch mal, was ihr hier seht. Da sind zwei Menschen, die haben nichts zu essen und auch nichts anzuziehen und trotzdem wird ihnen erzählt sie seien im Paradies. Das müssen Russen sein.”
Aus der Sowjetunion
Die Zeit des Diktators ist gekommen, und Gott schickt seinen Todesengel in die Hauptstadt, um den Diktator zu holen. Aber wie es eben so läuft: Der Todesengel wird sofort verhaftet und gefoltert. “Wo ist der Diktator?”, fragt Gott verärgert, als der Engel erschöpft in den Himmel zurückkehrt. Der Todesengel erzählt ihm, was passiert ist, woraufhin Gott kreidebleich wird und mit zittriger Stimme fragt: “Du hast ihm doch nicht meinen Namen verraten?”
Aus einer arabischen Diktatur
Zwei Tschechen stehen 1988 in einer Schlange vorm Konsum. Nach drei Stunden des Wartens wird es dem einen zu bunt. Er schlägt sich wütend auf die Schenkel und sagt: „Jetzt reicht es, ich geh los und erschieß den dämlichen Gorbatschow.“ Der zweite Tscheche wünscht ihm viel Glück und rückt dankbar einen Platz vor. Nach zwei weiteren Stunden, die Schlange vor dem Konsum hat sich kaum bewegt, kommt der erste Tscheche zurück und reiht sich wortlos wieder ein. Nach kurzem Zögern fragt der Zweite: „Und, was ist passiert?“ Der zweite Tscheche schaut verlegen zu Boden und antwortet: “Du wirst es nicht glauben, aber die Schlange da war noch viel länger als hier.“
Von Gorbatschow vor der UN erzählt
Mit den Deutschen ist keine Revolution zu machen, denn dann müssten sie ja den Rasen betreten.
Lenin
Ein Luxusdampfer verunglückt, doch die Rettungsboote reichen nicht. Jeder bekommt eine Schwimmweste und soll springen, aber keiner traut sich. Die Crew ist verzweifelt. Schließlich wird der Kapitän gerufen. Dieser geht zu der Gruppe, die ängstlich an der Reling steht und redet mit ihnen. Dabei springt einer nach dem anderen ins Wasser. Als alle Passagiere von Bord sind, fragt der 1. Offizier den Kapitän, wie er die Leute denn überreden konnte.
“Na ganz einfach” meint der. “Zu den Deutschen habe ich gesagt, es ist ein Befehl. Zu den Franzosen, es wäre patriotisch. Den Japanern habe ich versprochen, dass Springen gut für die Potenz wäre. Und den Italienern habe ich gesagt, springen sei verboten.”
Gehört in England
Mein Nachbar hatte eine riesige Mauer um seinen Garten errichtet. Die ganze Nachbarschaft schimpfte und ließ ihre Beziehungen spielen. Tatsächlich kam ein paar Tage später ein Oberst vorbei, aber es war schon zu spät. Mein Nachbar hatte auf die Mauer ein gigantisches Porträt des Präsidenten gemalt. “Ja ja ja Präsident Assad in Ewigkeit!” Da war der Oberst machtlos.
Aus dem Buch “Wie im echten Leben” – Ein syrischer Jugendlicher erzählt diese Geschichte Jouris Luyendijk
“Wenn man mit den Deutschen eine Protestkundgebung auf einem Bahnhof veranstallten wollte, würde alleine das Versammeln Stunden dauern, da die Deutschen sich alle ersteinmal eine gültige Bahnsteigkarte kaufen müssten.”
Lenin

Martin sagte
Zu Lenin fällt mir noch ein:
“Wenn man mit den Deutschen eine Protestkundgebung auf einem Bahnhof veranstallten wollte, würde alleine das Versammeln Stunden dauern, da die Deutschen sich alle ersteinmal eine gültige Bahnsteigkarte kaufen müssten.”
dennislohmann sagte
Vielen Dank dafür
Hans Küng Jr. sagte
Um auch mal einen Beitrag zu dieser lobenswerten Rubrik zu leisten. Heute gelesen in der Süddeutschen
George Bush, Hu Jintao, der Präsident der Volksrepublik China, und der birmanische Militärdiktator gehen gemeinsam zu Gott. George Bush fragt Gott: ‘Wann wird die USA die mächtigste Nation der Welt werden?’ Gott antwortet: ‘Während deines Lebens nicht mehr!’ George Bush bricht in Tränen aus. Dann will Mr. Hu wissen, wann China das reichste Land der Welt wird. Gott gibt ihm die gleiche Antwort, ebenso wie Bush fängt Hu Jintao an zu weinen. Zum Schluss will Than Shwe, selbsternannter ‘Vater der birmanischen Nation’ von Gott wissen, wann Birma endlich wieder genügend Wasser und Elektrizität für sein Volk haben würde. Diesmal ist es Gott, der in Tränen ausbricht: ‘In meinem Leben nicht mehr.’
Aus Birma